U-Ausschuss: Parlament beschäftigt sich mit türkisen Machenschaften in Ministerien

Nina Tomaselli (Grüne) hält U-Ausschuss für entscheidend für die Republik. Die Rolle von Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka (ÖVP) ist ungeklärt.

Wien Nun sind die Korruptionsvorwürfe gegen die ÖVP im Parlament angekommen. Ein U-Ausschuss soll sich mit den mutmaßlich türkisen Deals rund um geschönte Inserate und Scheinrechnungen befassen. Die drei Oppositionsparteien SPÖ, FPÖ und Neos werden diesen einberufen. Das ist ihr gutes Recht, denn es braucht nur ein Viertel der Nationalratsabgeordneten, um einen Untersuchungsausschuss einzusetzen. Sie präsentierten gestern, Mittwoch, ihre Einigung zum „Untersuchungsausschuss betreffend Klärung von Korruptionsvorwürfen gegen ÖVP-Regierungsmitglieder“.

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Nationalrats-Sondersitzung: Schallenberg sorgt im Umgang mit Kurz-Akten für Unmut im Nationalrat

Sumpf bis Machtgier: Opposition schoss sich auf Kanzler ein.

Wien „Es ist ein Sumpf, in dem sich unser Land befindet. Im Zentrum steht der Ex-Kanzler.“ Es ist 11:21 Uhr, als Neos-Vorsitzende Beate Meinl-Reisinger in der Sondersitzung des Nationalrats ans Rednerpult tritt, um ihren Unmut kundzutun. Der Austausch des Regierungschefs würde keinesfalls reichen.

Eben diesem neuen Kanzler, Alexander Schallenberg, überreichte sie dann die 104-seitige Anordnung zur Hausdurchsuchung in der ÖVP-Zentrale, dem Finanzministerium und dem Bundeskanzleramt. Schallenberg würdigt Meinl-Reisinger kaum eines Blickes und wirft den Stapel Papier hinter sich auf den Boden. Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) sitzt verwundert daneben.

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Endlich große Welt.

Bild: Hubertl / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0

Kennen Sie die Arlberg-Bahnstrecke? Wenn nicht: Sie haben etwas verpasst. Denn sie ist wunderschön. Man fährt durchs Klostertal, genießt die Aussicht und wenn man ganz hinten im Zug sitzt, kann man in engen Kurven durchs Fenster die Lok ganz vorne sehen.

Für Vorarlberger*innen ist die Arlberg-Bahnstrecke aber vor allem eines: Die einzige Verbindung in den Rest Österreichs, eine der wenigen Verbindungen in „die große Welt“. Für mich war die Arlberg-Bahnstrecke vor wenigen Tagen ebendiese Verbindung. Zumindest für einige Jahre geht es – zwar nicht durchgehend, aber zumindest hauptsächlich – in die große Stadt. Nach Wien. Die Hauptstadt. Zum Studium. Zum Lernen. Und ich bin nervöser, als ich mir das erhofft hatte.

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Erfreuliches Resumée des FAQ Bregenzerwald Festivals 2021

Auch 2021 zahlreiche Veranstaltungen ausverkauft – Termin 2022 steht bereits.

Mit rund 2300 verkauften Tickets, über 60 Akteur*innen, 31 Veranstaltungen und einer Auslastung von 94 Prozent fand das FAQ Festival Anfang September an unterschiedlichen Locations im Bregenzerwald statt. Im nunmehr zweiten COVID-Jahr wurde erneut ein umfassendes Sicherheitskonzept erstellt, damit bei unbeschwerter Stimmung und besten Wetterbedingungen das Festival über die Bühne gehen konnte. Bereits fixiert ist auch der Termin für 2022 – vom 29. August bis 4. September wird sich das FAQ die Frage stellen: „Warum nicht?“
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Bundesliga, Altach: Der Beständige

Emanuel Schreiner (32) geht gegen seinen Ex-Verein Ried in sein 226. Bewerbsspiel für Altach. Für den Verein, der Heimat ist.

Altach „Mittlerweile ist es so, dass ich davon spreche, dass ich ‚heim‘ fahre, wenn ich aus Steyr zurück nach Vorarlberg komme“, antwortet Altach-Flügelspieler Emanuel Schreiner auf die Frage, wie sich denn das mit ihm und den Rheindörflern so entwickelt hat. Ob er sich bei seinem Transfer von der SV Ried zum SCR Altach schon ausmalen konnte, wie lange diese Beziehung anhalten wird? Wohl kaum: „Als ich damals hergekommen bin, war es nicht der Plan und nicht unbedingt das Ziel, dass ich so lange in Altach spielen werde.“ Das hat sich augenscheinlich geändert, im Juli ging Emanuel Schreiner in seine neunte Spielzeit am Altacher Schnabelholz.

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