Nationalrats-Sondersitzung: Schallenberg sorgt im Umgang mit Kurz-Akten für Unmut im Nationalrat

Sumpf bis Machtgier: Opposition schoss sich auf Kanzler ein.

Wien „Es ist ein Sumpf, in dem sich unser Land befindet. Im Zentrum steht der Ex-Kanzler.“ Es ist 11:21 Uhr, als Neos-Vorsitzende Beate Meinl-Reisinger in der Sondersitzung des Nationalrats ans Rednerpult tritt, um ihren Unmut kundzutun. Der Austausch des Regierungschefs würde keinesfalls reichen.

Eben diesem neuen Kanzler, Alexander Schallenberg, überreichte sie dann die 104-seitige Anordnung zur Hausdurchsuchung in der ÖVP-Zentrale, dem Finanzministerium und dem Bundeskanzleramt. Schallenberg würdigt Meinl-Reisinger kaum eines Blickes und wirft den Stapel Papier hinter sich auf den Boden. Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) sitzt verwundert daneben.

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Die „Corona-Matura“: Es war dann doch alles ein bisschen besonders

Ein paar Daten und Fakten: 4280 nach dem ersten Tag in der Volksschule, 2817 Tage nach dem ersten Tag am Gymnasium, 1354 Tage nach dem ersten Tag an der Oberstufe, 262 Tage nach dem Eintritt in die achte Klasse, 194 Tage nach dem Maturaball und 73 Tage nach dem Beginn der Schulschließungen war es endlich soweit: Die Matura stand vor der Tür. Und es sollte eine ganz besondere Edition werden. „Corona-Matura“ halt. Davon möchte ich in diesem Blog-Eintrag erzählen. Außerdem gibt es meine Einschätzung zum Vorwurf, die Matura in diesem Jahr sei eh nur „verschenkt“ worden. Und ich schreibe auch von Aspekten meiner Kommunikation, die vielleicht nicht so geil waren.

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Corona-Matura: Das Zittern hat ein Ende

Feldkirch „Jetzt hilft nur noch beten.“ Mit diesem Gedanken sind am Sonntagabend vielleicht einige Maturanten ins Bett gegangen, bevor heute um 8.30 Uhr die ersten Prüfungen starten. Fabian Jochum (33), Jugendseelsorger bei der Diözese Feldkirch, wollte dem entgegenwirken und lud daher kurzerhand zum virtuellen Maturasegen. Er wollte den Jugendlichen damit „zusätzliche Kraft für die Prüfungen spenden“.

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Maturaklassen auf ihren letzten Metern

Feldkirch Bevor am kommenden Dienstag knapp 1500 Maturantinnen und Maturanten in ganz Vorarlberg in ihre Prüfungen starten, steht in dieser Woche in allen Maturaklassen zunächst die Verteilung der Abschlusszeugnisse auf dem Programm. Nicht wie sonst, mit Handschlag und im eigenen Klassenzimmer, sondern mit Maske und auch mal auf dem Pausenhof, erhalten die Schüler somit ihre offizielle Zulassung zur Reifeprüfung.

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Kronen Zeitung: Ein Jahrgang sitzt auf Nadeln

Kolumne – Ein besonderes Schuljahr: Ein Jahrgang sitzt auf Nadeln.

Wir schreiben März 2020, zwei Monate vor den Abschlussprüfungen. Maturareisen sind gebucht, Maturabälle wurden gefeiert, Maturapartys werden geplant. Dann: die Maßnahmen zur Eindämmung von Covid-19. Und während manche Schüler über die freie Zeit vielleicht sogar ganz froh sind, sitzt ein Jahrgang auf Nadeln. Nämlich knapp 40.000 Maturanten. Die wissen nämlich nicht genau, was Sache ist. „Kronen Zeitung: Ein Jahrgang sitzt auf Nadeln“ weiterlesen