Feldkirch Es hätte der Auftakt für ein Sommermärchen werden sollen. Der Trip nach Amsterdam zum EM-Spiel von Österreich gegen die Niederlande. Und das einen Tag nach dem Maturavalet. Mit im Gepäck: Drei EM-Tickets und ein Zugticket für eine Reise quer durch Europa. Das Coronavirus aber hat die Pläne von Maximilian Werner und seiner drei Freunde zerstört. „Das Maturavalet fällt wohl flach, wie auch das Match“, ist dem Feldkircher die Enttäuschung anzumerken. Dabei ist Maxl für die EM-Karten Mitglied im ÖFB-Fanclub geworden. „Wäre Österreich ins Finale gekommen, hätten wir dank der ,Follow my Team‘-Option Tickets für das Endspiel gehabt.“

 

Planungen und Ängste

Für die Verschiebung der Endrunde hat das Quartett allerdings vollstes Verständnis. „Es wäre verantwortungslos gewesen, hunderttausende Fußballfans quer durch den Kontinent zu schicken“, sagt Werner und verspricht: „Wir sind sicherlich im nächsten Jahr dabei.“ Heißt, das Angebot der UEFA, das Geld refundiert zu erhalten, wollen die Vorarlberger (noch) nicht nützen. Was Maxl und Co. aber doch einige Sorgen bereitet? Auch ein Flug und ein Hotel sind für die Reise schon gebucht. „Jetzt hoffen wir halt, dass wir nicht auf diesen Kosten sitzen bleiben.“

 

Dieser Bericht erschien zuerst am 31.03.2020 in den Vorarlberger Nachrichten. Er wurde von Christian Adam geschrieben und ist weiterhin abrufbar.