Schwarzach Der Viertplatzierte fordert den Drittplatzierten: Im Kracher der 24. Runde der Alps Hockey League ist dies der Fall, die Mannschaft des EHC Lustenau empfängt am Donnerstag um 19.30 Uhr in der heimischen Rheinhalle die Kontrahenten vom HC Pustertal.

Nach einer kurzen Weihnachtspause geht es also bereits am Stefanitag wieder aufs Eis – und die Lustenauer Löwen, die sind hochmotiviert. Nach dem knappen Sieg gegen die zweite Mannschaft aus Klagenfurt kommt einer der Titelmitfavoriten ins Ländle, welchen es natürlich erst zu schlagen gilt. Und obwohl die Südtiroler im letzten Spiel – im Derby gegen die Rittner Buam – zuhause eine 1:6-Niederlage kassierten, ist man gewarnt, zählen die Italiener doch zu den besten und konstantesten Teams der gesamten Liga. Deswegen wird vor allem eines aufseiten der Lustenauer nötig: eine geschlossene und disziplinierte Mannschaftsleistung. Auch um sich einen Puffer nach hinten zu verschaffen.

 

Motivation pur in Feldkirch

Eine vermeintlich leichtere Aufgabe wartet am zweiten Weihnachtsfeiertag auf die Feldkircher VEU. Die Mannschaft von Patrice Lefebvre empfängt ab 18 Uhr die zweite Mannschaft des Klagenfurter AC, die aktuell auf Rang 16 der Tabelle der Alps Hockey League rangiert. Und auch das letzte Duell gegen den KAC verlief erfolgreich, da feierten die Montfortstädter einen 4:2-Auswärtssieg. Robin Soudek war damals mit zwei Treffern der große Matchwinner. Doch die Feldkircher sind gewarnt, zwangen die Kärntner doch die Mannschaft aus Lustenau in der vergangenen Runde bis in ein Penalty-Shootout. Dennoch soll ein Grundstein für das große Derby gegen Lustenau am 2. Jänner gelegt werden, in dem 5000 Fans die Vorarlberghalle zum Beben bringen sollen.

Zeitgleich mit den Lustenauern tritt auch der EC Bregenzerwald zuhause an – und zwar gegen die Juniors von Red Bull Salzburg Eishockey. Hier sind die Vorarlberger in der Außenseiter-Position, ganze elf Punkte und sechs Plätze trennen doch die beiden Mannschaften in der Tabelle. Und die besten Erinnerungen dürfte die Begegnung wohl auch nicht wecken: Das letzte Aufeinandertreffen im November in Salzburg endete mit einer 1:15-Blamage aus Sicht der Bregenzerwälder.

Für ein spannendes Eishockey-Spektakel ist also alles angerichtet. Wie weihnachtlich sich die drei Schauplätze Feldkirch, Lustenau und Dornbirn jedoch präsentieren werden, ist fraglich.

 

Dieser Text erschien zuerst am 24.12.2019 in den Vorarlberger Nachrichten.