Altach Der aktuelle Tabellenführer der Regionalliga West, der FC Dornbirn, musste nur knappe 15 Kilometer Reiseweg auf sich nehmen, um das Spiel der sechsten Runde zu bestreiten. Es ging zum Lokalderby zu den Amateuren des SCR Altach, das mit einem Auswärtssieg abgeschlossen werden konnte. Vor allem im Geist, der innerhalb der Mannschaft herrscht, sieht Dornbirn-Trainer Markus Mader (50) die aktuelle Stärke seines Teams: „Wir sind eine superhomogene Truppe und die Mannschaft hat großen Spaß am Spiel, das macht ganz sicher unseren aktuellen Lauf aus!“

Zum ersten Mal gefährlich wurde es, als dem Auswärtsteam, nach einem Foul von Maximilian Lampert, an der Strafraumgrenze der Altacher ein Freistoß zugesprochen wurde – dieser flog nur knapp am Tor von Keeper Martin Kobras vorbei. (14.) Wenig später ließen die Spieler der Gäste ihrem Frust freien Lauf. Nach einem Foul an Lukas Fridrikas vom letzten Mann der Altacher, Szilard Pecseli, wurde diesem von Schiedsrichter Daniel Bode nur die gelbe Karte gezeigt. (27.) „Eigentlich ist das auf der ganzen Welt eine glasklare rote Karte, vor allem in der Regionalliga. Das kann ein Spiel schonmal beeinflussen, Gott sei Dank konnten wir dann noch ein Tor erzielen“, so Markus Mader zu dieser Szene.

 

Siegtreffer in der 62. Minute

In den zweiten 45 Minuten konnten die Dornbirner ihre Dominanz noch weiter ausbauen, was sich Altach-Kicker Valentino Müller, einer von sechs Spielern aus dem Bundesliga-Kader auf dem Platz, nicht erklären konnte: „Wir haben uns in der Pause nochmals viel vorgenommen, konnten es aber irgendwie nicht umsetzen. Die Niederlage war leider verdient, wir müssen sie auf jeden Fall gut aufarbeiten.“ Der einzige Treffer des Spiels fiel dann nach einem Eckball. Der ausführende Christoph Domig brachte den Ball zu Florian Prirsch, der aus knappen 20 Metern zum 0:1 anschreiben konnte. (62.) FCD-Kapitän Aaron Kircher lobte seine Kollegen nach der Partie: „Es war eine unglaubliche Kollektivleistung, wir haben hinten nix zugelassen und waren in der Offensive sehr souverän. Außerdem ist unsere individuelle Klasse sehr hoch, weswegen wir aktuell auch an der Spitze der Tabelle stehen.“

 

Dieser Text erschien zuerst am 27.08.2018 in den Vorarlberger Nachrichten.