Scheiblingkirchen Nach der letztjährigen Zweitrundenniederlage für die Lustenauer Austria im ÖFB-Cup wollte das Team von Trainer Gernot Plassnegger diesmal unbedingt für bessere Schlagzeilen sorgen und beim niederösterreichischen Viertligisten USV Scheiblingkirchen-Warth überzeugen. Das gelang souverän, der Chefcoach des Ländle-Clubs zeigte sich nach dem 4:0-Auswärtserfolg in der ersten Cuprunde sichtlich zufrieden: „Meine Mannschaft hat das sehr gut gemacht. Zu Beginn haben wir zwar ein paar Chancen liegen gelassen, dennoch können wir mit dem Start in die neue Saison absolut zufrieden sein.“

 

Elfmeter als Dosenöffner

Nach 30 gespielten Minuten, in denen beide Teams Chancen auf die Führung nicht nutzen konnten, brachte Michael Haberler Austria-Stürmer Ronivaldo im Strafraum zu Fall. Den daraus resultierenden Elfmeter verwertete der Brasilianer selbst eiskalt zum 1:0 (33.) für die Grün-Weißen. Trotz Regens, der in der zweiten Spielhälfte einsetzte, blieb das Gästeteam am Drücker. Marcel Canadi erhöhte nach gutem Zusammenspiel im Mittelfeld auf 2:0 (62.). Die Aufgabe, die der Trainer der Mannschaft vor dem Spiel mitgab, wurde vor allem zu diesem Zeitpunkt sehr gut erfüllt: „Wir wollten das Tempo sehr hoch halten und die Wege in dei Tiefe suchen, das hat gut funktioniert.“ Den Endstand fixierten William Rodrigues de Freitas (68.) und Firat Tuncer (82.) mit ihren beiden Treffern in der Schlussphase, die den 4:0-Endstand bedeuteten.

Zudem positiv: Die Neuzugänge mit Goalie Kevin Kunz, Alexander Ranacher und David Otter brachten sich hervorragend in das Lusteneuer Spiel ein, zeigten durchwegs gute Leistungen. Maximilian Waack und Rocyan Santiago mussten aufgrund fehlender Spielgenehmigung indes noch zuschauen. Ob es zu weiteren Neuzugängen bei der Austria kommt, bleibt ungewiss: „Wir halten aber dennoch immer alle Augen und Ohren nach etwaigen Verstärkungen offen“, ließ Plassnegger verlauten. Dem Match bei Austria Klagenfurt zum Saisonauftakt der zweiten Liga am Freitag blickt Plassnegger auch aufgrund des ersten Saisonsieges positiv entgegen: „Es wird sicher nicht leicht in Kärnten, wir haben aber dennoch ein gutes Gefühl.“

 

Dieser Text erschien zuerst am 23.07.2018 in den Vorarlberger Nachrichten.