Bregenz Wettergott Petrus meinte es mit dem Stand Up Paddling-Verein Vorarlberg gut, als er am Wochenende, entgegen der Wettervorhersagen, für wunderbare Bedingungen bei der Bodensee-Challenge sorgte. Nach zwei Bewerben am „River Day“ an der Bregenzer Ach am Samstag, fand am Sonntag der „Lake Day“ inklusive zweier Landesmeisterschaftsentscheidungen, statt.

 

Regen sorgt für gute Bedingungen

Aufgrund der andauernden Regenfälle in den Vortagen stieg der Wasserpegel der Bregenzerach auf ein für den Wildwasser Cross-Bewerb perfektes Level an. Dieses Umfeld nutzte der Deutsche Valentinm Illichmann am besten aus und sicherte sich vor dem Steirer Peter Bartl und dem Lokalmatador Andreas Portenschlager den Sieg auf der Wildwasserstrecke.

Im zweiten Bewerb des Tages, im Langstreckenbewerb, landeten dieselben Sportler auf dem Podest: Bartl gewann vor Illichmann und Portenschlager. Nach den beiden Bewerben lobte Portenschlager, auch Obmann des SUP-Vereins Vorarlberg, die Bedingungen an der Bregenzerach: „Durch den Regen hatten wir einen wunderbaren Wasserstand! Es war zwar sehr kräfteraubend, aber auch ein wunderbares Rennen!“

 

Großer Zuschauerandrang

Weitere zwei Events wurden am Sonntag an der Pipeline am Bodensee von Bregenz nach Lochau ausgetragen. Bei beiden, dem Long Distance-Rennen und dem technischen Bewerb, bei welchem in knappen vier Minuten eine 800-Meter-Strecke mit vielen Wendungen um Windbojen und mit einigen Sprints absolviert werden musste, konnte sich Andreas Portenschlager den Landesmeistertitel sichern. „Dieses Rennen war auf jeden Fall eine riesige Anstrengung, vor allem der Startbereich und der erste halbe Kilometer. Die beiden Tage waren allgemein sehr intensiv“, so Portenschlager.

 

Noch in den Kinderschuhen

Stand Up Paddling (SUP) steckt im Land Vorarlberg noch in den Kinderschuhen, ein einziger Verein ist gemeldet. Während die Sportart in der Breite von einigen 100 Sportlern betrieben wird, wird die Luft bei Wettbewerben viel dünner, hier gibt es noch durchaus Potenzial.

 

Dieser Text erschien zuerst am 30.08.2018 in den Vorarlberger Nachrichten.